Sonntag, den 23. März 2008
Willkommen in der Generation Web 2.o! Dieser Satz gilt für mich. Mit Erschrecken musste ich vor einiger Zeit feststellen, dass ich kein Moderner Performer mehr bin. Wodurch zeichnen sich Moderne Performer aus? Sie sind die neue, unkonventionalle Leistungselite, die hoch motiviert ist, Neuem gegenüber aufgeschlossen und des Weiteren geprägt ist durch Weltoffenheit, Flexibilität und Risikobereitschaft. So weit, so gut. Bis hierhin stimmt es. Ich bin weltoffen, flexibel und risikobereit. Letzteres beweisen meine Infineon-Aktien, die ich irgendwann mal gekauft hab. Aber ich möchte nicht weiter darauf eingehen, es ist zu schmerzhaft… Die Risikobereitschaft hat sich für mich nicht ausgezahlt. Für Infineon vielleicht doch. An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass ich unter keinen Umständen darauf angesprochen werden möchte. Das wäre taktlos!
Doch nun zurück zu den anderen Eigenschaften der Modernen Performer: Sie verfügen in der Regel über Abitur (hab ich), einen Hochschulabschluss (hab ich so gut wie) und sind überwiegend männlich. (Wie gesagt: überwiegend! Ich wäre dann wohl die Ausnahme.) Darüber hinaus sind sie technikaffin und besitzen immer als Erstes die neuesten Produkte. Und da hapert es schon. Mein Laptop ist mittlwerweile 3,5 Jahre alt, meine Kamera nur ein paar Monate weniger jung und mein Handy… tja, ich weiß nicht mal welches Modell ich habe. Fazit: Ich bin raus! Ich bin kein Moderner Performer mehr. Diesen Status hab ich schon vor langer, langer Zeit verloren. So viel ist sicher! Spätestens als mein Laptop ein Jahr alt war und wie lange das schon her ist, könnt ihr euch selbst ausrechnen. Ein Stückchen moderne Perfomance hab ich mir Dank des Web 2.0 zurück erobert. Meinen neuen Job verdanke ich dem Web 2.0. Mein neuer Job ist gleichzeitig mein erster Job. Mein erster richtiger Job. Willkommen also in der Berufswelt! Das gilt wieder für mich. Nach zahlreichen Praktika und Nebenjobs mache ich diesmal endlich etwas Richtiges. Denke ich zumindest bis jetzt. Ich hab ja noch nicht angefangen und weiß noch nicht, ob dieser Job wirklich das hält, was er verspricht.
Somit wären wir so gleich bei meinem nächsten Willkommensgruß. Der gilt diesmal nicht mir, sondern allen, die mich hier in diesem Blog bei meinem aufregenden Job begleiten. Aufregend deshalb, weil mein erster richtiger Job ist Chennai, Indien ist. In diesem Sinne: Vanakkam!
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