Heut erzählte ich Joel und Merle von meinem Wurstkaffee und kurz darauf hatten die beiden Gelegenheit, das zu überprüfen. Thomas und Melanie, zwei Deutsche, die erst seit etwa einer Woche in Chennai sind und nur zwei Häuser weiter wohnen, kamen mit einem leckeren Schokoladenkuchen vorbei. Es war gerade halb vier, also gab es traditionell Kaffee und Kuchen. Ich fand die Idee unter anderem ganz toll, weil ich so bei einem unabhängigen Publikum testen konnte, ob mein Kaffee nach Wurst schmeckt oder nicht. Merle war eingeweiht und sie schlug vor, dass sie mit dem linken Auge zwinkert, wenn sich meine These bestätigt. Ich versicherte mich jedoch, dass sie sich noch daran erinnert, schließlich ist Merle schon seit Jahren Vegetarierin, aber sie meinte, dass man Wurstgeschmack nicht verlernt. Das sei wie Fahrrad fahren. Inmitten unseres Kaffees und Kuchens also nahmen wir Blickkontakt auf und sie zwinkerte eindeutig und unmissverständlich mit dem linken Auge. Auch ich nahm den Wurstgeschmack war, finde jedoch, dass er seit gestern ein wenig nachgelassen hat. Aber vielleicht ist das auch schon Gewöhnung?
Keiner der anderen Anwesenden kritisierte den Wurstkaffee, allerdings hat das keinerlei Bedeutung. Schließlich kann es auch sein, dass unsere Gäste einfach nur nett sein wollten. Deepak stellte keinen Wurstgeschmack fest, allerdings kann er als Inder auch nur bedingt Wursterfahrung aufweisen. Merle bestätigte anschließend noch mal verbal meinen Eindruck und fand, dass sie das an Kolja erinnerte, der für die Schulausflüge von Mutti immer Würstchen im Glas mitbekommen hatte. Kolja aß mit großem Genuss die Würstchen und trank dann das Wurstwasser. Jawoll ja, Kolja! Merle erinnerte der Kaffee an Koljas Wurstwasser.
Hmmm... Was mache ich denn nun mit dem Wurstkaffee?
Keiner der anderen Anwesenden kritisierte den Wurstkaffee, allerdings hat das keinerlei Bedeutung. Schließlich kann es auch sein, dass unsere Gäste einfach nur nett sein wollten. Deepak stellte keinen Wurstgeschmack fest, allerdings kann er als Inder auch nur bedingt Wursterfahrung aufweisen. Merle bestätigte anschließend noch mal verbal meinen Eindruck und fand, dass sie das an Kolja erinnerte, der für die Schulausflüge von Mutti immer Würstchen im Glas mitbekommen hatte. Kolja aß mit großem Genuss die Würstchen und trank dann das Wurstwasser. Jawoll ja, Kolja! Merle erinnerte der Kaffee an Koljas Wurstwasser.
Hmmm... Was mache ich denn nun mit dem Wurstkaffee?
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