...auf Würstchen. Jetzt hab ich in den letzten Tagen so oft an Wurstkaffee und Koljas Wurstwasser denken müssen, dass ich nun ganz verrückt nach Würstchen bin. Am liebsten hätte ich es, wenn die Würstchen in einer leckeren Kartoffelsuppe schwimmen würden. Vielleicht koche ich demnächst Kartoffelsuppe. Hmm, Hunger...
Gestern machte ich eine grandiose Entdeckung. Inder rollen nicht mit den Augen. Deepak und ich schauten einen Film, also eigentlich schaute er einen Film und ich las ein Buch. In diesem Film ("Gnarnia" - nicht zu empfehlen!) rollt Jesus mit den Augen, weil er furchtbar genervt von der Begriffsstutzigkeit der Protagonistin ist und Deepak meinte ganz aufgeregt, dass Jesus das Gleiche mache wie ich. Und plötzlich ging mir ein Licht auf: Inder rollen nicht mit den Augen!! Ist das nicht spannend?
Einige der indischen Gesten unterscheiden sich von unseren, z.B. wenn man jemanden heranwinkt, so tut man das hier meist mit der Handfläche nach unten. Wenn man schwört, also wirklich hoch und heilig auf das Leben der Mutter schwört, so fasst man sich mit der rechten Hand an die Stelle unter dem Kehlkopf und zieht die Haut ein klein wenig nach vorn. Wenn ihr diese Geste seht, dann könnt ihr euch in der Regel sicher sein, dass es euer Gegenüber verdammt ernst meint. Um zu unterstreichen, dass es einem Leid tut, fasst sich der Inder mit beiden Händen an den Ohrläppchen.
Die wohl bekannteste Geste ist das Kopfschütteln-nicken-wackeln, wie auch immer man das nennen mag. Wer das daheim mal ausprobieren möchte, der fasst sich mit dem Zeigefinger an die Nase, um diese zu fixieren und wackelt mit dem Rest vom Kopf um den Zeigefinger herum. Ich stelle mir gerade vor, wie ihr vor dem Bildschirm sitzt und das ausprobiert. :-)
Dieses Wackeln ist echt verwirrend. Es gibt da auch verschiedene Arten und Ausprägungen. Am verwirrendsten finde ich, wenn man etwas erzählt und das Gegenüber die ganze Zeit ganz leicht und gleichmäßig den Kopf schüttelt. Das ist mir übrigens erst gestern wieder passiert. Nach nun mittlerweile 10 Monaten Indien hat mein Gehirn diesbezüglich immer noch nicht umgeschaltet und ich war wieder kurzzeitig verwirrt.
Mittlerweile wackele ich ebenfalls oft und viel mit meinem Kopf hin und her und es klappt ganz gut. Man versteht mich. Ich schwöre (und fasse mir in genau diesem Moment an meinen Hals), dass man mich quasi nicht mehr von einer Einheimischen unterscheiden kann. Bis auf das Äußere! Mein Kopfwackeln ist jedoch durch und durch indisch!
Gestern machte ich eine grandiose Entdeckung. Inder rollen nicht mit den Augen. Deepak und ich schauten einen Film, also eigentlich schaute er einen Film und ich las ein Buch. In diesem Film ("Gnarnia" - nicht zu empfehlen!) rollt Jesus mit den Augen, weil er furchtbar genervt von der Begriffsstutzigkeit der Protagonistin ist und Deepak meinte ganz aufgeregt, dass Jesus das Gleiche mache wie ich. Und plötzlich ging mir ein Licht auf: Inder rollen nicht mit den Augen!! Ist das nicht spannend?
Einige der indischen Gesten unterscheiden sich von unseren, z.B. wenn man jemanden heranwinkt, so tut man das hier meist mit der Handfläche nach unten. Wenn man schwört, also wirklich hoch und heilig auf das Leben der Mutter schwört, so fasst man sich mit der rechten Hand an die Stelle unter dem Kehlkopf und zieht die Haut ein klein wenig nach vorn. Wenn ihr diese Geste seht, dann könnt ihr euch in der Regel sicher sein, dass es euer Gegenüber verdammt ernst meint. Um zu unterstreichen, dass es einem Leid tut, fasst sich der Inder mit beiden Händen an den Ohrläppchen.
Die wohl bekannteste Geste ist das Kopfschütteln-nicken-wackeln, wie auch immer man das nennen mag. Wer das daheim mal ausprobieren möchte, der fasst sich mit dem Zeigefinger an die Nase, um diese zu fixieren und wackelt mit dem Rest vom Kopf um den Zeigefinger herum. Ich stelle mir gerade vor, wie ihr vor dem Bildschirm sitzt und das ausprobiert. :-)
Dieses Wackeln ist echt verwirrend. Es gibt da auch verschiedene Arten und Ausprägungen. Am verwirrendsten finde ich, wenn man etwas erzählt und das Gegenüber die ganze Zeit ganz leicht und gleichmäßig den Kopf schüttelt. Das ist mir übrigens erst gestern wieder passiert. Nach nun mittlerweile 10 Monaten Indien hat mein Gehirn diesbezüglich immer noch nicht umgeschaltet und ich war wieder kurzzeitig verwirrt.
Mittlerweile wackele ich ebenfalls oft und viel mit meinem Kopf hin und her und es klappt ganz gut. Man versteht mich. Ich schwöre (und fasse mir in genau diesem Moment an meinen Hals), dass man mich quasi nicht mehr von einer Einheimischen unterscheiden kann. Bis auf das Äußere! Mein Kopfwackeln ist jedoch durch und durch indisch!
Liebe Susanne,
ReplyDeleteich liebe deine Einträge - und auch ich habe das Kopf-schütteln-wackeln-um-die-Nase probiert. Hehe - meine Mama hat mich verwirrt angeschaut. Es ist immer wieder schön von dir zu hören.
Wirklich Schade, dass wir es nicht geschafft haben uns mal zu sehen. Wünsche dir weiterhin noch eine schöne Zeit. Ich hoffe dir geht es gut.
Liebe Grüße aus DD.
Linda
Hi Susi!
ReplyDeleteSchön, wieder von dir zu lesen! Natürlich habe auch ich das Kopf-schütteln-und-dabei-an-die-Nase-fassen ausprobiert, aber irgendwie bekomme ich das nicht hin. Kannst du da nicht mal ein kleines Lehrvideo hochladen?! ;o)
Dein Wurstkaffee hat mich übrigens auch zum Kochen eines Eintopfes motiviert - ich werde ihn dir widmen...
(K)indische Grüße,
Konni